Bruno Gröning

"Vertraue und glaube. Es hilft und es heilt die göttliche Kraft"

Bruno Gröning (1906-1959) erregte in den 50er Jahren das Aufsehen der Weltöffentlichkeit durch außergewöhnliche Heilungserfolge: Blinde konnten wieder sehen, Lahme wieder gehen, als unheilbar geltende Leiden verschwanden innerhalb kurzer Zeit. Dabei betonte er immer wieder, dass er selbst nur der Überbringer, ein "Transformator" sei:

"Danken Sie nicht mir, danken Sie Gott! Er hat das getan."

Für seine Arbeit lehnte er eine Bezahlung stets strikt ab.

Da man in Deutschland nur dann heilende Handlungen an Menschen vornehmen durfte, wenn man Arzt oder Heilpraktiker war, wurde er verklagt und von einem Gericht mit Heilverbot belegt. Daraufhin begann er, Gemeinschaften aufzubauen, in denen er den Hilfesuchenden zeigte, wie sie auch ohne seine Hilfe die heilende Energie, den "göttlichen Heilstrom" aufnehmen und Hilfe und Heilung erfahren können. Dabei wollte er keine neue Religion stiften, sondern forderte die Menschen auf, ihren Glauben auch wirklich zu leben. Er wollte auch keinen blinden Gehorsam - jeder solle sich kritisch mit seiner Lehre auseinandersetzen:

"Glauben Sie das nicht, was ich jetzt gesagt habe, aber überzeugen Sie sich von dem! Ich sage, es ist die Wahrheit, denn die Wahrheit ist Gott."

Wichtigster Kernpunkt seiner Lehre ist die Aussage, dass fester Glaube und festes Gottvertrauen jede Krankheit und jede Situation zum bestmöglichen Ergebnis bringen können.

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